wissenschaftliche Texte

Künstlerische Ausdrucksformen sind Sprache. Sie bieten die Möglichkeit, sich jenseits gewohnter Sprachzusammenhänge “in anderen Worten” zu artikulieren. Sie folgen nicht grammatikalischen Regeln, bleiben aber immer Sprache, die auch Emotionen zur Vokabel erhebt. Sie können gelesen, betrachtet, gefühlt und verstanden- und immer wieder verändert werden. Therapeutisches Potenzial wird hier offenkundig. Sie können Impulskraft aus der Biografie beziehen. Sie können ästhetischen Fragen folgen, sie können natürliches und künstlerisches Material und Experiment, können Erfahrung sein. Sie können frei sein, meistens sind sie in einen kulturell-gesellschaftlichen Kontext eingebunden. Sie folgen Neigungen oder sie irritieren. Sie können Ruhe geben, in Ruhe lassen. Ruhe finden. Und beunruhigen, weil sie ungewohnt sind. Nichts Gewohntes kann in ihnen wohnen, und doch können sie Wohnung sein, Störspur und Stille, Schweigen, Verbergen, Richten und Sichten.

weitere schriftliche Ausarbeitungen zu folgenden Themen

a     Das Buch als künstlerisches Medium des Gedächtnisses

b     Das Leben des Kunstbetrachters !

c      L `art brut prefere aux arts culturels´-  Art brut in heutigen Diskussionsansätzen

d     Die Suche nach möglichen Welten – kunsthistorische Voraussetzungen der Kunsttherapie

e      Inszenierungen – Künstlerperson und Öffentlichkeit bei Beuys und Warhol

f       Zeichnungen

g      Diese Einsamkeit jetzt – Kunst und Tod als Motiv bei Käthe Kollwitz

h      Only connect?   Zum Spannungsfeld von Kunst und Biografie

i       Verstehen als “Tat” – Kunstrezeptive und künstlerisch-praktische Prozesse im Dialog

j       Historische Einordnung der Wirkungen von Kunst.  Eine  kleine Verteidigungsschrift.

k      Zeitskizzen – Biografische Arbeit und künstlerischer Ausdruck

l       Lesebiografien und künstlerische Zugangsformen

m    Vom schönen Schein – faschistische Ästhetik und kritische Theorie

n    Kunst von Überlebenden des Holocaust (in Arbeit/Arbeitstitel)

o    Mensch Vogel Wildes Tier – Gleichzeitigkeit (in arbeit/ Arbeitstitel)

p    Kunst in Bewegung – Mobiles ( Verweis Neonarchiv/ Arbeitstitel)

 
 

Copyright 2012 Ana Tebroke
Kunst im Kontext, In anderen Worten, Buchkunst
Ana Tebroke